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Villa Garbald - Foto: Ruedi Walti, Basel

Bündner Kunstmuseum
Postplatz
CH–7000 Chur
Tel. ++41 81 257 28 68
Fax ++41 81 257 21 72
E-mail: info(at)bkm.gr.ch

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Di–So 10–17 Uhr
Donnerstag 10–20 Uhr

Not Vital (* 1948), les coulées en couleur, 1997, Aquatinta, 19/20, 57.2 x 57.2 cm
Not Vital
les coulées en couleur, 1997

Kunst in der Villa Garbald, Castasegna

Das Bündner Kunstmuseum in Chur nutzt die Villa Garbald als «Aussenstation»: Mit Werken der eigenen Sammlung wird jeweils während mehr als einem Jahr eine zwar bescheidene, aber für den spezifischen Ort konzipierte «Ausstellung» gezeigt – die Kunstwerke erscheinen dabei in der Intimität privater Zimmer und gemeinsam genutzter Räume der Villa Garbald als selbstverständliche (Kunst) Einrichtung. Zudem wird damit nicht nur ein sinnstiftender Beitrag für die periphere Talschaft geleistet, sondern auch der kulturelle Austausch zwischen den Regionen gefördert. 

Die von Gottfried Semper 1864 fertiggestellte Villa Garbald konnte 2004 dank der Initiative der Fondazione Garbald sorgfältig renoviert und mit dem Wohnturm Roccolo der Architekten Miller und Maranta ergänzt werden. Seither steht die Villa Garbald mit ihrem einzigartigen alpin-südlichen Ambiente für Retraiten und Anlässe in einem wissenschaftlichen, kulturellen oder wirtschaftlichen Kontext zur Verfügung (www.garbald.ch).

Zu jeder Kunst-Einrichtung erscheint eine Broschüre in deutscher, italienischer und englischer Sprache. Shop

Aktuelle Kunst-Einrichtung


Not Vital – Druckgrafische Werke
8. Oktober 2011 bis 6. Oktober 2013

Die vierte Kunst-Einrichtung stellt Ausschnitte aus dem vielfältigen druckgrafischen Schaffen von Not Vital zur Diskussion. Trotz seiner globalen Präsenz und ungeachtet seines Agierens auf allen Kontinenten bestimmt die Prägung durch das heimatliche Umfeld im Unterengadin (Sent) mit der erlebten Tradition und Kultur, der Jagd und dem Töten und vor allem mit der Bergwelt sein künstlerisches Tun entscheidend. Individuelles verbindet sich mit einem umfassenden Verständnis für kollektive Urerfahrungen. Vital arbeitet im ergiebigen Spannungsfeld von Peripherie und Zentrum, von «Welt» und «Heimat». Der Dialog von Nähe und Distanz manifestiert sich ein einem eigenwilligen Œuvre. Verborgene Sinnschichten und fundamentale Existenzerfahrungen formt er zu Sinnbildern von enormer Prägnanz und Welthaltigkeit: Den sublimen, intimen, druckgrafischen Blättern, bei denen er sich unverkrampft über Gattungsgrenzen hinwegsetzt, ist stets ein symbolischer, mythologisch-sakraler, mitunter auch spielerischer Charakter eigen.

Vergangene Kunst-Einrichtungen


Alberto Giacometti und Andrea Garbald
. Fotografien von Andrea Garbald, Herbert Matter und Ernst Scheidegger
15. Oktober 2005 bis 30. Mai 2007

Varlin im Bergell. Fotografien von Daniel Cartier – im Dialog mit Zeichnungen von Varlin.
1. Juni 2007 bis 14. Oktober 2009

Gaspare O. Melcher – Percorsi concettuali / Wanderung der Konzepte
16. Oktober 2009 bis 9. Oktober 2011

Ausstellungsplakat
Ausstellungsplakat
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Ausstellungskatalog
(erhältlich im Shop)