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Bündner Kunstmuseum
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CH–7000 Chur
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Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Di–So 10–17 Uhr

Archiv Ausstellungen 2007

Angelika Kauffmann (1741-1807), Selbstbildnis, um 1780, Öl auf Leinwand, 93 x 76.5 cm, Eidg. Kommission der Gottfried Keller-Stiftung
Angelika Kauffmann
Selbstbildnis, um 1780

«Angelicamad!» Zum 200. Todestag von Angelika Kauffmann

Bündner Kunstmuseum Chur, 16. November 2007 bis 20. Januar 2008
Als Angelika Kauffmann am 30. Oktober 1741 an der Reichsgasse in Chur zur Welt kam, ahnte niemand, dass die Tochter des Wandermalers Joseph Johann Kauffmann aus dem Bregenzer Wald und der Churer Hebamme Cleofea Lutz einst eine internationale Grösse der klassizistischen Kunst werden würde. Angelika genoss eine sorgfältige Erziehung und erhielt Mal- und Gesangsunterricht – und galt bald als Wunderkind. Nach Reisen durch Italien kam sie 1763 nach Rom, wo sie mit bedeutenden Persönlichkeiten des Kultur- und Geistesleben zusammentraf. Ihr viel bewundertes Bildnis Winckelmanns verhalf ihr zu einem ersten Durchbruch: Fortan liessen sich wohlhabende englische Reisende in Rom von ihr porträtieren.

1766 übersiedelte Angelika Kauffmann nach London, wo sie in Kürze mit Bildnissen auch beim englischen Königshaus grossen Erfolg hatte. Bald Anerkennung fand die Künstlerin ebenso als Historienmalerin zu Themen der antiken Dichter oder zur englischen Geschichte. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Royal Academy. Clever und geschäftstüchtig liess sie von Stechern ihre Gemälde reproduzieren und sorgte so dafür, dass ihre Motive international bekannt wurden. «The whole world is angelicamad» - der denkwürdige Satz illustriert die damalige Beliebtheit der Kauffmann in halb Europa.

1781 heiratete Angelika Kauffmann den venezianischen Vedutenmaler Antonio Zucchi und kehrte nach Italien zurück. In Rom eröffnete sie ein Atelier, das zu den renommiertesten der Stadt gehörte. Fast konkurrenzlos arbeitete sie für die einflussreichsten Romreisenden, die mit einem Porträt als «Andenken» zurückkehren wollten. Zur ihrer Klientel gehörte aber auch der erlauchte Hochadel. Zu Johann Wolfgang Goethe (ein «Weib von ungeheurem Talent»), Johann Gottfried Herder, Anna Amalie von Sachsen-Weimar und nicht zuletzt zu zahlreichen Künstlerinnen entwickelte sie so genannte «Herzensfreundschaften». Ihre Freunde verehrten sie als die «zehnte Muse Roms» und als «vielleicht kultivierteste Frau in Europa». Zudem galt Angelika Kauffmann als Inbegriff des neuen Frauenideals, «der schönen Seele».

Mit der zwar kleinen, aber mit hochkarätigen Leihgaben aus dem Vorarlberger Landesmuseum, aus Privatbesitz und aus der eigenen Sammlung bestückten Ausstellung erinnert das Bündner Kunstmuseum an den 200. Todestag der berühmten Malerin, die am 5. November 1807 in Rom starb.

Beat Stutzer

Veranstaltungen

  • Donnerstag, 6. Dezember 2007, 19.30 Uhr «Eine Dichterin mit dem Pinsel»
    Gisela Zoch-Westphal liest aus Tagebüchern und Briefen von Angelika Kauffmann
  • Donnerstag, 13. Dezember 2007, 19.30 Uhr «Der prüfende Blick»
    Gabrielle Alioth liest aus ihrem Roman über Angelica Kauffmann
  • Donnerstag, 17. Januar 2008, 20.00 Uhr «Soirée musicale»
    Musik aus der Zeit von Angelika Kauffmann von W.A. Mozart, Pietro Leone, François-Joseph Gossec, Niccolò Paganini und aus der von Planta-Gitarrenhandschrift von 1806, mit Robert Viski, Violine, und Robert Grossmann, Gitarre und Mandoline
Yoko Ono (*1933), Fly, 1970, Film, 16mm, Farbe, Ton, 25 Min., Courtesy Yoko Ono and Galerie Serge Ziegler, © Lenono Photo Archive
Yoko Ono
Fly, 1970

Fleischeslust – oder die Lust an der Darstellung des Fleischlichen 

Bündner Kunstmuseum Chur, 29. September bis 18. November 2007
Die Ausstellung "Fleischeslust" ist eine thematische Ausstellung im Bündner Kunst­­­mu­seum, die sich hauptsächlich aus Kunstwerken und Künstlern aus unse­rer Samm­lung speist, zu der jedoch auch ausgewählte Positionen zum Thema er­gänzt werden.

Der Titel wird in seinen vielfältigen Facetten von kulinarischer und erotischer Flei­sches­lust, nicht zuletzt aber als Lust des Künstlers an der Darstellung von Haut, Fleisch und Körpern interpretiert. Darunter fallen das Zelebrieren von Le­ben, Jugend und Schönheit genauso wie das Abtasten von körperlichen Krank­heits- und Verfalls­zeichen. Die Ausstellung will nicht al­lein ein unter­haltsamer Rundgang durch unsere Sammlung (erweitert mit sinnvoll ergän­zen­den Werken) sein, son­dern gründet auf kunsthistorischen Thesen, wie etwa Georges Didi-Hubermans Essay über „ Die leib­haftige Malerei“ (dt. 2002; frz. 1985), worin dieser unter­sucht, wie das seit der Re­nais­sance geläufige Darstellen von nackten Kör­pern letztlich auf dem Glauben an eine magische Bildkraft beruht, welche Malerei zu Fleisch werden lässt. Hinter den in unzähligen Maltraktaten tradierten Rezep­ten zur Herstellung lebendig wirken­der Haut­töne verbirgt sich die Vorstellung, dass das Dargestellte nicht nur täuschend leben­dig wirken soll, sondern gleich­sam zu leben beginnt. Dieses Phantasma der Ma­lerei hat sich mit der gestisch-abstrak­ten Malerei nicht etwa erübrigt, sondern findet auch dort ihren beson­deren Ausdruck.

Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung des Bündner Kunstmuseums und Leih­gaben aus Schweizer Kunstmuseen und Privatsammlungen zeigt in thematisch gebündelten Ge­gen­­über­stel­lungen die ausgesprochene Lust an der Darstellung von Fleisch, Leiblichkeit und Körpern vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute, nicht nur in der Malerei, son­dern auch in der Skulptur, Fotografie, Video und einer eigens für die Ausstellung produzierten Installa­tion. 

Die in der Ausstellung vertretenen Künstler sind: Giovanni Giacometti, Alberto Gia­­co­metti, Wilfrid Moser, Charles Rollier, Varlin, Fischli/Weiss, Dieter Roth, Josef Felix Müller, Hans Danu­ser, Pascale Wiedemann und Daniel Mettler, Robert Cavegn, Menga Dolf, Ga­spa­re Mel­cher, Katharina Henking und Ju­dith Albert. Ergänzt werden die Expo­nate durch ein Programm mit Kurzfilmen und Videowerken aus den 1960er und 1970er Jahren von Yo­ko Ono, Carolee Schneemann, Bruce Nau­man und Kurt Kren.

Kathleen Bühler

Publikation
Fleischeslust – oder die Lust an der Darstellung des Fleischlichen, (Schriften zur Sammlung des Bündner Kunstmuseums 1) mit Texten von Beat Stutzer und Kathleen Bühler, Verlag Scheidegger & Spiess Zürich 2007, 84 Seiten, 67 Farbabbildungen, CHF 28 (BKV CHF 20), zuzüglich Versandspesen.

 

HR Giger (*1940), Gebärmaschine, 1967, Tusche auf Transcop-Papier, 170 x 110 cm, Privatbesitz
HR Giger
Gebärmaschine, 1967

HR Giger – Das Schaffen vor «Alien», 1961–1976

Bündner Kunstmuseum Chur, 30. Juni bis 9. September 2007
Mit seinem Phantastischen Realismus nimmt H.R. Giger (geboren 1940 in Chur, lebt und arbeitet in Zürich) eine der eigenständigsten Positionen in der Nachfolge des Surrealismus in der Nachkriegszeit, aber auch im neodadaistischen Umfeld der Kunstszene Zürichs der späten 1960er Jahre ein. Bis Mitte der 1970er Jahre schuf er ein fulminantes Werk, das in seiner weit reichenden Bedeutung und in seinem künstlerischen Gehalt unterschätzt wird – zumal diese Phase abgelöst wurde vom Monster «Alien», mit dem der Künstler weltberühmt wurde und das ihm 1979 den Oscar für Best Achievement in Visual Effects einbrachte.

Die Ausstellung vermittelt Gigers Schaffen von den Ursprüngen, den frühen Tusche-Zeichnungen, über die Werkgruppen der Schächte, der beklemmenden Passagen, der realistisch klaustrophobischen Nasszellen-Bilder bis zu den Hautlandschaften und den Spritzpistolen-Zeichnungen. Seitenblicke auf druckgrafische Werke von Giovanni Battista Piranesi, Johann Heinrich Füssli, Francisco José de Goya, Max Klinger, James Ensor und Alfred Kubin ordnen Gigers Œuvre in eine kleine «Kunstgeschichte des Grauens» ein, um die verborgenen Wurzeln und Anregungen in seinem frühen Schaffen herauszuarbeiten.

Viele Werke Gigers wurden noch nie oder sehr selten der Öffentlichkeit präsentiert. Nach der Retrospektive von 1984 im Seedamm-Kulturzentrum in Pfäffikon und nach den jüngsten, grossen Giger-Ausstellungen in Paris, Prag und Wien ist sein Schaffen zum ersten Mal in einer umfassenden Museumsausstellung in der Schweiz nun im Bündner Kunstmuseum in Chur zu sehen.

Beat Stutzer

Publikation
HR Giger – Werke 1961–1976, mit Texten von Carlos Arenas, Fritz Billeter, Kathleen Bühler und Beat Stutzer, ca. 140 Seiten, zahlreiche, zumeist farbige Abbildungen, Pappband mit Schutzumschlag, Chur 2007, CHF 40.- (CHF 28.-  für BKV-Mitglieder), zuzüglich Versandspesen.

Filmabende
Jeweils Donnerstag, 23. August und 6. September ab 19.30 Uhr im Bündner Kunstmuseum Chur.
Gezeigt werden frühe, kaum bekannte Filmarbeiten von HR Giger sowie die in Zusammenarbeit mit Fredi M. Murer entstandenen Kurzfilme «Swiss-made» (1968) und «Passagen» (1971). Im Anschluss an die Filmvorführungen kommentiert H.R. Giger befragt von Beat Stutzer seine Werke. 

Pablo Picasso (1881-1973), 6.4.1968 III, 1968, Radierung und Kaltnadel, 48.5 x 37.5 cm, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung
Pablo Picasso
6.4.1968 III, 1968

Von Tag zu Tag. Pablo Picasso, Hanne Darboven, Not Vital

Bündner Kunstmuseum Chur, 28. April bis 10. Juni 2007
Das Autobiographische als Lebenserzählung oder tagebuchähnliche Struktur nimmt in der modernen Kunst eine zentrale Stellung ein – als Identitätsfindung oder als Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Pablo Picasso (1881–1973) malte und zeichnete stets gegen die Zeit an, erst recht in zunehmendem Alter, als er zwischen dem 16. März und dem 5. Oktober 1968 in einem wahren Schaffensrausch «von Tag zu Tag» mehr als 160 Radierungen schuf.

Das Spektrum der gezeigten Werke Picassos reicht von 1905 bis 1971 und umfasst somit – mit unterschiedlichen Schwerpunkten – sämtliche Perioden des Künstlers vom Frühkubismus über den Surrealismus bis hin zum Spätwerk. Sämtliche Exponate stammen aus der ehemaligen Sammlung von Georges Bloch. Der Schweizer Sammler schenkte 1972 und dann nochmals 1979 und 1981 insgesamt knapp über 500 druckgrafische Blätter Pablo Picassos der Gottfried Keller-Stiftung. Seither ist dieser exzellente Bestand auf mehrere Schweizer Kunstmuseen (Basel, Bern, Chur, Genf, St. Gallen, Zürich und Vevey) verteilt und wird nun in einer sorgsamen Auswahl im Bündner Kunstmuseum zusammengeführt.

Um die Werke des «Jahrhundertgenies» gleichsam zu aktualisieren werden die Werke Picassos mit jüngeren, zeitgenössischen Positionen konfrontiert: Mit einer grossen, streng konzeptuellen, spröden Arbeit von Hanne Darboven (*1941) sowie mit ausgewählten Werken von Not Vital (*1948), der wie Picasso gerne Tiergestalt angenommen und mit der Tiermotivik eine ähnliche, symbolische Sinnbildlichkeit heraufbeschwört wie der Spanier.

Beat Stutzer

Alberto Giacometti (1901-1966), Eli Lotar III, 1965, Bronze, 65.5 x 35.5 cm, © Succession Giacometti / 2010, ProLitteris, Zürich
Alberto Giacometti
Eli Lotar III, 1965

Geprüft, geschenkt, willkommen: Neue Schenkungen und Deposita

Bündner Kunstmuseum Chur, 24. Februar bis 09. April 2007
Die Sammlung ist das Herz jedes Museums. Eine kontinuierliche und konsequente Erweiterung hält dieses lebendig und fit für die Zukunft. Der zielgerichtete Ausbau der Bestände erfolgt durch sorgsam getroffene Ankäufe: Um Lücken zu schliessen, Bestehendes sinnvoll zu ergänzen oder neue Gebiete zu eröffnen. Neben der durch Ankäufe aktiv und beharrlich verfolgten Sammlungsstrategie machen aber die Schenkungen, Legate (Vermächtnisse) und Deposita (Dauerleihgaben) quantitativ ein Mehrfaches aus, das zum steten, mitunter rasanten Wachsen der Sammlung beiträgt.

Die Ausstellung zeigt nur die Spitze eines mächtigen Eisberges: Die schönsten, aufregendsten und interessantesten Werke, die allein während der letzten drei Jahre als Schenkung oder Depositum in die Bündner Kunstsammlung gelangt sind – insgesamt sind es gegen 200 neue Werke, die in dieser kurzen Zeit für eine zünftige Erweiterung gesorgt haben. Schenkungen erfolgen einerseits gewissermassen aus heiterem Himmel, andererseits sind sie das Resultat langjähriger guter Beziehungen zwischen dem Museum und den Sammlern. Und nicht selten sind Legate und Donationen Ausdruck des Vertrauens und der Anerkennung für die Museumsarbeit, verbunden mit dem Willen, besondere Werke der Öffentlichkeit dauerhaft zu erhalten.

Ebenso wie Sammler schenken Galeristen oder Künstler und Künstlerinnen. Es gibt den Einzelfall genauso wie die kontinuierlichen Gaben, indem der gleiche Donator dem Museum wiederholt und im besten Falle über viele Jahre hinweg Werke zueignet. Geschenkt werden Einzelstücke wie kleinere Werkgruppen oder ganze umfangreiche Konvolute. Auch wenn jede einzelne Schenkung oder Dauerleihgabe für das Sammlungsganze wichtig ist, gibt es selbstredend wahre Glücksfälle, welche den Bestand schlagartig aufwerten und neu akzentuieren. Dazu gehört zweifellos die grossartige Berglandschaft bei Champéry von Ferdinand Hodler und die Bronzeskulptur Elie Lotar III von Alberto Giacometti – herausragende Kunstwerke, deren Ankauf für ein Museum unserer Dimension längst unerschwinglich geworden ist.

Beat Stutzer

Giovanni Giacometti (1868-1933), Silsersee mit Kanal, von Capolago aus gesehen, um 1910, Aquarell, 21.9 x 28.6 cm, Privatsammlung Schweiz
Giovanni Giacometti
Silsersee mit Kanal, von Capolago aus gesehen, um 1910

Giovanni Giacometti – Arbeiten auf Papier 

Bündner Kunstmuseum Chur, 17. Februar bis 09. April 2007
Der Bergeller Künstler Giovanni Giacometti (1868-1933) zählt zu den bedeu­tend­sten Schweizer Künstler am Anfang des 20. Jahrhunderts. Wegweisend war seine Begegnung mit Giovanni Segantini, die seine frühen Jahre prägte. Nach 1900 löste er sich von diesem Einfluss und setzte sich mit der nach-impressionistischen Malerei von Paul Cézanne und Vincent van Gogh aus­einander. So formal fortgeschritten Giovanni Giacomettis damalige Werke wa­ren, die Motive entnahm er stets dem vertrauten Alltag in Stampa und Maloja: Es sind in erster Linie Darstellungen seiner Familie sowie der Bergeller und Engadiner Landschaft im Laufe der Jahreszeiten.

Die Ausstellung konzentriert sich ganz auf das zeichnerische und druckgra­fi­sche Schaffen von Giovanni Giacometti und vermittelt dank wertvollen Leih­ga­ben aus Privat- und Museumssammlungen sowie aus dem Nachlass einen umfassenden Überblick. Neue, wenig bekannte Aspekte des Werkes sind zu entdecken: wie zum Beispiel die weitgehend verborgen gebliebenen, figurativen Zeichnungen, die in ihrem feinen, suchenden Stricheln an die frühen Blätter des Sohnes Alberto erinnern. Als begnadeter Kolorist fasziniert Giovanni Giacometti auch mit seinen virtuosen Aquarellen, die von seltener Frische sind. Und er verblüfft zudem mit einem innovativen Holzschnitt-Œuvre, bei dem etwa das gleissende Licht allein aus dem Wechselspiel von Schwarz und Weiss heraufbeschworen wird.

Beat Stutzer

Publikation
Giovanni Giacometti. Arbeiten auf Papier, mit Texten von Ulrich Gerster, Beat Stutzer und Christoph Vögele, Kehrer Verlag Heidelberg, 184 Seiten, ca. 85 Farb- und 80 S/W-Abbildungen, CHF 49.-, zuzüglich Versandspesen.

Diese Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Solothurn.